Heatmap

Grafisches Analysewerkzeug

Bei einer Heatmap werden die Daten ähnlich wie mit einer Wärmebildkamera, altenativ einer Farbskala dargestellt. In einer zweidimenionalen Darstellung können für die X- und Y-Achse unterschiedliche Zeitintervalle verwendet werden.

  • Falls mehrere Messkanäle verwendet werden, so können diese jeweils addiert oder subtrahiert werden.
  • Wird ein größerer Zeitbereich gewählt, als angezeigt wird, so werden die Daten entsprechend ihrer OBIS Funktion verarbeitet (Addition, Mittelwert, Maxima...).
  • Es stehen mehrere Zeitachsen zur Auswahl:

    Jahr: 12 Monate / 31 Tage

    Jahr: 53 Wochen / 7 Tage

    Quartal: 3 Monate / 31 Tage

    Monat: 31 Tage / 24 Stunden

    Monat: 31 Tage / 96 Perioden

    Woche: 7 Tage / 24 Stunden

    Woche: 7 Tage / 96 Perioden

    Tag: 24 Stunden / 4 Perioden

    Tag: 24 Stunden / 60 Minuten

  • Es stehen mehrere Farbpaletten für die Darstellung zur Verfügung.


Spezielle Eigenschaften

Eigenschaft Mögliche Werte
X-Achse
  • 4 Perioden
  • 96 Perioden
  • 60 Minuten
  • 24 Stunden
  • 7 Tage
  • 31 Tage
  • 365 Tage
  • 12 Monate
  • 53 Wochen
Y-Achse
  • 4 Perioden
  • 96 Perioden
  • 60 Minuten
  • 24 Stunden
  • 7 Tage
  • 31 Tage
  • 365 Tage
  • 12 Monate
  • 53 Wochen
Farblegende sichtbar Blendet die Farblegende mit den berechneten Wertebereichen ein oder aus.
Position der Farblegende Anzeige der Farblegende unten oder oben.
Position der X-Achse Anzeige der X-Achse unten oder oben.
Position der Y-Achse Anzeige der Y-Achse rechts oder links
Schriftart Auswahl der Schriftart, Größe und Farbe der Skalenbeschriftungen .
Anzahl Farben Festlegung der Anzahl von Farben (min. 3, max. 9)
Farbschema Auswahl eines vordefinierten oder benutzerspezifischen Farbschemas.
Farbskalierung
  • Linear - Die Farben werden ohne Schwellwerte, linear entsprechend der Datenwerte entsprechend dargestellt.
  • Quantile - Es werden Gruppen mit Schwellwerten erstellt. Die einzelnen Gruppen haben eine ähnliche Größe. Hohe Maximalwerte werden dadurch noch deutlicher sichtbar.
  • Quantilze - Es werden genausoviel Gruppen mit Schwellwerten gebildet, wie es in der Farbdefinition festgelegt wurde. Die einzelnen Gruppen werden aus dem Datensatz gebildet und können daher stärker voneinander abweichen.

Beispiel zum Unterschied quantile und Quantilize bei einem Datensatz mit Werten zwischen 8 und 18:

  • Quantile: 0 - 9 - 10 - 12 - 15 - 17 <- ungleichmäßige Skala, aber alle Farben vertreten.
  • Quantize: 0 - 3 - 6 - 9 - 12 - 15 <- gleichmäßig Skala, aber die Farben bei 0 - 3 - 6 sind im Diagramm kaum vorhanden.

Das Diagramm zeigt einen ausgewählten Zeitbereich an. Der Zeitbereich kann mit Klick auf die Schaltfläche festgelegt werde. Dieser wird beim öffnen des Diagramms vom Server geladen. Danach kann mit den Schaltflächen zur Navigation innerhalb dieses Zeitbereiches gesprungen werden. Es stehen die allgemeinen Diagrammfunktionen wie unter Diagramme beschrieben, zur Verfügung.

Besonderheiten des Diagramm Heatmap

Mehrere Kanäle zusammenfassen

Sie können beliebig Kanäle zum Diagramm hinzufügen. Die einzelnen Kanäle werden jedoch zu einem gemeinsamen Anzeigekanal zusammengefasst. In den jeweiligen Kanaleigenschaften können Sie festlegen, ob die Werte addiert oder subtrahiert werden sollen.

Größerer Zeitraum als gewählte Anzeige

Obwohl eventuell in den Diagrammeigenschaften eine Woche und 96 Perioden als die beiden Achsen definiert wurde, kann der Zeitbereich in der Toolbar, z.B. mit den Schaltflächen oder größer ausgewählt werden. Die gleichen Intervalle werden dann entsprechend der festgelegten OBIS-Funktion berechnet.

Neues Diagramm hinzufügen

  1. Im Arbeitsbereich Auswertung wählen Sie einen Ordner zur Ablage.
  2. Wählen Sie in der Toolbar Hinzufügen Heatmap
  3. Geben Sie einen Titel für das Diagramm ein.

Kanäle hinzufügen

Bei diesem Diagrammtyp kann nur ein Kanal dargestellt werden.

Ein Kanal ist eine Datenreihe und entspricht einer OBIS Messgröße von einem Zählpunkt.
  1. In der Diagramm-Toolbar klicken Sie auf die Schaltfläche
  2. Wählen Sie im Auswahldialog zuerst den Zählpunkt und danach eine vorhandene Messgröße des Zählpunktes.